Opel baut Führungsetage komplett um

Opel baut die Führungsetage komplett um

Unter dem Druck der weiter einbrechenden Verkaufszahlen hat General Motors in den letzten Tagen den Druck auf Opel erhöht. Bereits in der vergangenen Woche traten der Vorstandsvorsitzende Karl-Friedrich Stracke und Cheflobbyist Volker Hoff von ihren Ämtern zurück.

 

Entlassung von 500 Managern

Wie von der Frankfurter Allgemeinen Zeitung berichtet, fordert GM weit mehr als 2.000 Köpfe, die in den Führungsetagen bei Opel rollen sollen. Da sind die jetzt bekannt gewordenen 500 Stellen im Management wahrscheinlich nur der Anfang.

 

Stephen Girsky, der von General Motors in der letzten Woche auf den Posten als Aufsichtsratsvorsitzender bei Opel berufen wurde, muss vermutlich in den nächsten Tagen weitere unpopuläre Entscheidungen treffen. Sein Ziel ist es, zusammen mit seinem neuen Stellvertreter Dr. Thomas Sedran, kurzfristig das Ruder herumzureißen und Opel zu sanieren.

 

Erste Namen, die bekannt wurden

Die bisherige Entwicklungschefin Rita Forst und der Finanzchef Mark James sind die ersten Personen, die ihren Posten räumen müssen. Seit den Arbeitskämpfen 2009 sind bei Opel ca. 8.000 von 48.000 Stellen abgebaut worden. In diesem Zusammenhang hatte der Betriebsrat immer wieder angemahnt, dass fast ausschließlich Arbeitsplätze bei einfachen Angestellten und Arbeitern reduziert wurden, die Führungsebenen und das Management von diesen Maßnahmen kaum betroffen war, was zu einer zunehmenden Ineffizienz und Zunahme der Bürokratie führte.

 

Die spekulative Meldung der Tagesschau bzw. der FAZ, dass möglicherweise der ehemalige Porsche-Chef Wiedeking ebenfalls im Gespräch sei, wurde von seitens Opel nicht kommentiert.

 

 

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