Arbeitsplatzabbau bei Rheinmetall

Rheinmetall in der Krise
14.08.2012

In den letzten Wochen verdichten sich die Spekulationen um einen erheblichen Personalabbau beim Düsseldorfer Rüstungskonzern Rheinmetall.

Hessen

Bereits seit August meldete der Hessische Rundfunk über eine geplante Verkleinerung bei Rheinmetall Landsysteme in Kassel. Voraussichtlich soll der bisherige Personalbestand von 410 auf nur noch knapp über hundert im Bereich Panzerbau reduziert werden. In diesem Werk wird u.a. seit Jahrzehnten der „Puma“-Schützenpanzer gebaut. Die zweite Sparte „Radfahrzeuge“  mit ca. 440 Beschäftigten ist derzeit noch nicht vom Umbau betroffen.

Schleswig-Holstein

Im zweiten Werk der Rheinmetall Landsysteme in Kiel ist scheinbar ein Abbau von ca. 320 der 500 Stellen geplant.

Das könnte ein schwerer Schlag bei Arbeitsplätzen in der Schwerindustrie für die Ostseemetropole werden. Denn auch in den militärisch, wie zivilen Bereichen der Werften führt die aktuelle Wirtschaftslage zu geringeren Auftragseingängen und einer Reduktion der Industriearbeitsplätze.

 

Schweiz

Die Rheinmetall Air Defence die für die Produktion von Flugabwehrsystemen zuständig ist und hauptsächlich in einem Werk in Zürich produziert, leided derzeit ebenfalls unter dem geringen Auftragseingang aus europäischen Ländern und der nachhaltigen Währungsschwäche des Euro.

Diese Situation führt zur Entlassung von 40 Beschäftigten und weiteren ca. 40 Stellen, die durch Fluktuation und Vorruhestand abgebaut werden sollen.

 
 
[sb name=“socialmedia_box“]
 

Foto: flickr: Bunderwehr /Wir dienen Deutschland